Naturpark Barnim
Großschutzgebiet der Länder Brandenburg und Berlin
Geschützte Tiere
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Logo ijgd Diese Organisation bietet im internationalen Austausch für Jugendliche die Möglichkeit, in vielen Ländern der Welt neue Erfahrungen zu sammeln. So können sie sich zum Beispiel zu Workcamps anmelden, in denen sie die verschiedensten Arbeiten im jeweiligen Land ausführen und so Land und Leute kennen lernen können. Sie dienen vor allem aber auch dem gegenseitigen Verständnis und der Verständigung. Für solche Camps sucht das ijgd in den jeweiligen Ländern Partner und Projekte, zu denen sich die Jugendlichen gezielt anmelden können. Einer dieser Partner ist seit 2001 der Naturpark Barnim. So konnten bereits Winterquartiere für Fledermäuse geschaffen werden. Im forstlichen Bereich wurden die amerikanische Traubenkirsche zurückgedrängt, die den einheimischen Baumarten teilweise schon zu schaffen machen.
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Teilnehmer des WC 2005 am Lagerfeuer Workcamp 2005 im Forstamt Lanke (BAR)
Das fünfte Workcamp im Naturpark Barnim in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste e.V. fand vom 25. Juli bis zum 10. August statt. 13 Jugendliche aus Tschechien, Frankreich, Spanien, Litauen, Deutschland, der Türkei und der Slowakei waren im ehemaligen Forstamt Lanke zu Gast und arbeiteten an Naturschutz-Projekten im Naturpark mit. So galt es eine Feuchtwiese, auf der einheimische geschützte Orchideen wachsen, von Schilf und Gras zu beräumen, Waldbrandschutzstreifen von der spätblühenden Traubenkirsche und Robinien zu befreien und Besucherlenkeinrichtungen zu bauen. Bei diesen Arbeiten wurden die Teilnehmer durch Mitarbeiter der Berliner Forsten und die Naturwacht Barnim unterstützt. Die Arbeitsmaterialien, Werkzeuge und die Unterbringung der Work-Camper stellte das Forstamt Pankow (Berliner Forsten) zur Verfügung. In der knapp bemessenen Freizeit nutzten die Teilnehmer die Angebote der Region und besuchten die Bundeshauptstadt Berlin.
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Teilnehmer des Workcamps 2004Workcamp 2004 in Zepernick (BAR)
Vom 17. Juli bis zum 8. August fand das vierte Workcamp im Naturpark Barnim statt. 14 Jugendliche aus Armenien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Korea, Russland und der Türkei waren diesmal Gäste der Gemeinde Zepernick. Der Sportverein stellte das Vereinshaus als Unterkunft zur Verfügung, das günstig zu den S-Bahnhöfen und zum Arbeitsplatz gelegen ist. In diesem Jahr sollte der ehemalige Robert-Koch-Park in Zepernick wieder etwas von seinem alten Glanz zurückbekommen. In den vergangenen zehn Jahren verwilderte er vollständig. Ein Verein hat sich für den Erhalt eingesetzt. Mit dem Workcamp war es möglich, den Anschub zu schaffen, um die Flächen wieder nutzen zu können. Was die Teilnehmer in den drei Wochen erlebten, finden Sie hier.
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Teilnehmer des Workcamps 2003Workcamp 2003 in Schönwalde (BAR)
Gastgeber waren die Gemeinde Schönwalde, der Naturpark Barnim und die Oberförsterei Bernau. Insgesamt 16 Jugendliche aus Russland, Polen, Estland, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland waren angereist, um gemeinsam den Naturpark kennen zulernen und an Projekten für den Naturschutz sowie für die Gemeinde zu arbeiten. So wurde zum Beispiel in der Revierförsterei Schönwalde ein Wald-Lehr-Garten eingerichtet, im Naturschutzgebiet "Tegeler Fließtal" Barrieren errichtet und im Gemeindewald die Traubenkirsche bekämpft. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

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