Da die Jugendlichen in diesem Jahr alle aus dem polnischen
Drawa-Nationalpark kamen, ist auch eine Abholung vom Berliner Ostbahnhof
möglich gewesen. Dort kam der Zug aus Warschau auch pünktlich an und wurde
von den Mitarbeitern der Naturparkverwaltung und der Naturwacht begrüßt. Da
die Teilnehmer schon lange im Zug unterwegs waren, wurde erst einmal ein
kleiner Imbiss am Bahnhof eingenommen. Anschließend ging es ins Quartier,
dass diesmal in der Jugendherberge in Ützdorf (BAR) aufgeschlagen wurde.
Dort konnten sich erst einmal alle etwas akklimatisieren, was bei den immer
noch drückenden Temperaturen dringend notwendig war. Während die Teilnehmer
sich etwas erholen konnten, wurde in der Naturparkverwaltung in Bernau der
Eröffnungsabend vorbereitet. Mit einer gemeinsamen Vorstellung und
Erläuterungen zum Campablauf konnte man sich erst einmal etwas kennen
lernen. Anschließend erläuterte der Leiter des Fledermausprojektes den
bisherigen Ablauf und erste Erfahrungen, die man zum Beispiel bei der
Sicherung der Objekte gemacht hatte.
Trotz der fortgeschrittenen Stunde
stieß auch der Vortrag des erfahrenen Fledermausschützers Herr Nefe vom
Mausohr e.V. auf großes Interesse bei den Anwesenden, der auch vieles über
die heimischen Fledermäuse zu berichten wusste. So können die jungen Polen
sich am zweiten Tag auch vieles vom Eröffnungsabend mitnehmen, was ihnen
dann bei der Tour zu den bereits fertiggestellten Winterquartieren am
praktischen Beispiel erklärt werden kann.
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