Seit vier Jahren ist der Naturpark
Barnim nun schon Gastgeber für Jugendliche aus den unterschiedlichsten Ländern. Sicher ist ein Kriterium für
das Interesse die Nähe des Schutzgebietes zu Berlin. So haben sie die Möglichkeit,
außerhalb der Arbeitseinsätze die vielfältigen kulturellen Angebote der Metropole zu nutzen, um auch
Deutschland besser kennen zu lernen. Der kulturelle Austausch untereinander ist für
alle ein weiterer wichtiger Aspekt für die Bereitschaft, in unserer Region drei
Wochen zu arbeiten und die freie Zeit miteinander zu verbringen.
Die Gemeinde Zepernick als diesjähriger Partner wählte den Robert-Koch-Park als Betätigungsfeld aus. Dieser als Lehr- und Schaugarten in den
sechziger Jahren entstandene Park erlangte einst Bedeutung über die Landesgrenzen hinaus. Hier
wurden seltene und interessante Züchtungen von unterschiedlichsten Gartenpflanzen ausgestellt. Mehrfach wurde die Anlage vergrößert und verändert. Der seit rund zehn
Jahren ungenutzte Park ist aber derzeit vollständig verwildert. Inzwischen ist jedoch ein Verein in Gründung, der diesen Park für den Ort wieder
reaktivieren und erhalten möchte. In der Vergangenheit war der hohe Pflegeaufwand ein großes Problem für die Erhaltung. In Zukunft soll
dieser Aufwand durch die Neugestaltung minimiert werden. Die Teilnehmer haben in den drei Wochen alle Hände voll zu tun, um den Anfang für
diese Zukunft zu schaffen. Was alles geschafft wurde, kann man der Chronik dieses
Camps entnehmen.
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