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Naturparks allgemein
1. Großräumige, einheitlich zu entwickelnde
und zu pflegende Gebiete, die
- überwiegend Landschaftsschutzgebiete
oder Naturschutzgebiete sind,
- sich als naturnaher Landschaftsraum oder historisch gewachsene
Kulturlandschaft für die naturverträgliche Erholung besonders eignen und
- nach den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung und Landesplanung für
Erholung und Fremdenverkehr vorgesehen sind, können durch Bekanntmachung
der obersten Naturschutzbehörde zu Naturparks erklärt werden.
2. Naturparks sollen entsprechend den nach
Schutzausweisungen abgestuften Schutz- und Pflegezielen geplant, gegliedert,
erschlossen und einheitlich verwaltet werden.
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Im Naturpark Barnim vollzieht sich deutlich sichtbar der Wechsel von Stadt zu Land.
Von dem Höhenzug des Barnims ist am Horizont noch klar das Panorama Berlins erkennbar. Dazwischen liegt das bunte Landschaftsmosaik des Großschutzgebietes. Es wird bestimmt von großen Wäldern, klaren Seen, fruchtbaren Offenlandschaften und Mooren, die einladen, Natur wieder einmal hautnah zu erleben.
Eingebettet in diese schöne Landschaftsstruktur liegen die kleinen und großen Kulturschätze der Region. Regionale Köstlichkeiten, traditionelles Handwerk und vieles mehr findet man auf den zahlreichen gemütlichen Dorffesten.
Zu jeder Jahreszeit lockt der Naturpark - nur einen Katzensprung vom Zentrum Berlins gelegen - so mit spannenden Natur- und unterhaltsamen Kulturerlebnissen zu einer erholsamen Pause von der Alltagshektik. Überzeugen Sie sich selbst.
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Geographische Lage
Der Naturpark Barnim ist das einzige länderübergreifende Großschutzgebiet der Nachbarn Berlin und Brandenburg.
Der Brandenburger Teil erstreckt sich über das Städtedreieck Oranienburg und Eberswalde mit der südlichen Spitze Bernau. Er umfasst knapp 95% der fast 75.000 ha großen Gesamtfläche des Naturparks in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Märkisch Oderland.
Insgesamt leben 65.000 Menschen in 55 Orten im Brandenburger Abschnitt des Großschutzgebietes.
Die ca. 4.000 Berliner Hektar des Naturparks verteilen sich am nördlichen Stadtrand auf die Bezirke
Pankow und Reinickendorf.
Durch seine Anbindung an die bundesdeutsche Hauptstadt ist der Naturpark Barnim das einzige Großschutzgebiet Brandenburgs mit direktem S-Bahnanschluss.
So ist die Anreise in den Naturpark bequem, stressfrei und umweltschonend möglich.
Der Naturpark Barnim wurde als erstes und bisher
einziges länderübergreifendes Großschutzgebiet zwischen Brandenburg und
Berlin eingerichtet und mit der Bekanntmachung am 24. September 1998 gegründet.
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Naturpark in Zahlen:
Der Naturpark Barnim umfasst 51 Kommunen in 10
Ämtern und 6 amtsfreien Gemeinden, in denen 65.000 Menschen leben.
Gesamtfläche
- 748km2 (ca. 150000
Fußballfelder), davon
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422km2 im Landkreis Barnim
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268km2 im Landkreis Oberhavel
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18km2 im Landkreis Märkisch-Oderland
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40km2 in den Berliner Bezirken Reinickendorf und Pankow
Flächennutzung
- 412km2 = 55% Wälder und Forsten
(hauptsächlich Kiefern und
Buchenwälder)
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240km2 = 32% Äcker/Wiesen/Weiden
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23km2 = 3% Gewässer
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75km2 = 10% Siedlungen und Verkehrsfläche
Schutzgebiete
- 448km2 = 65% in 9 Landschaftsschutzgebieten
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11km2 = 1,5% in 15 Naturschutzgebieten
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40km2 = 5,3% in einstweilig gesicherten Schutzgebieten
Die Barnimhochfläche, deren nördlichen Teil
der Naturpark einnimmt, wird im Norden durch das Eberswalder Urstromtal, im
Osten durch das Oderbruch, im Süden durch das Berliner Urstromtal und im Westen
durch die Havelniederung begrenzt. Die Fließgewässer entwässern das Plateau
buchstäblich in alle Himmelsrichtungen, zumal hier auch die Wasserscheide
zwischen Nord- und Ostsee verläuft. Während Nonnenfließ, Finow und
Schwärze nach Osten in die Oder entwässern, strömen Briese, Panke und
Tegeler Fließ der Havel und damit der Elbe entgegen. Diese Wasserscheide wird
grob durch die Bundesstraße 109 markiert.
Weitere Infos
finden Sie auch auf der offiziellen Seite des Landesumweltamtes Brandenburg
www.grossschutzgebiete.brandenburg.de
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