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Natur erleben hat im Naturpark Barnim viele Gesichter.
Der Wanderbegeisterte kann sich die Natur- und Kulturschätze des Naturparks Barnim, die in ein gut ausgebautes und beschildertes Wegenetz eingebettet sind, erlaufen oder mit dem Rad erkunden. Auch Reiter kommen dabei auf ihre Kosten.
Eine bequemere Alternative ist die Fahrt mit dem Historischen Zug der Heidekrautbahn.
Die Seenlandschaft um Wandlitz lädt im Sommer auf verführerische Art zum ruhigen Sonnenbaden oder auch zum aktiven Wassersporterlebnis ein.
In der kälteren Jahreszeit oder bei Regen lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch
der Museen und Waldschulen im Naturpark.
Auf der Märkischen Eiszeitstraße kann man den Spuren der letzten Eiszeiten hautnah folgen und erlebt so die Landschaft aus einem ganz neuen Blickwinkel.
Wer die sportliche Herausforderung sucht, der kann sich an die alljährliche Langstreckenwanderung "Naturpark-Äquator" des Berliner Sportbundes anschließen oder der
Radtour "Naturpark-Meridian" mit dem ADFC und Naturpark-Förderverein.
Die Naturwacht bietet zu feststehenden Terminen Exkursionen und Führungen an, auf denen es auch noch unbekannte Schätze des Naturparks zu entdecken gibt. Unter dem vielversprechenden Motto "Abenteuer Barnim" betreut sie außerdem Jahresschülerprojekte mit wechselnden
Schwerpunktthemen. Im August findet alljährlich das länderübergreifende Naturparkfest
statt, dass in den vergangenen Jahren im Botanischen Volkspark Berlin-Pankow
durchgeführt wurde.
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Sehenswertes rundherum
Neben seinem Naturreichtum hat der Naturpark Barnim auch zahlreiche Kulturschätze vorzuweisen. Hierzu zählen die alten Feldsteinkirchen der Dörfer genauso wie die mittelalterliche Stadtmauer in Bernau, der Finowkanal oder das Oranienburger Schloss. Im
17. Jahrhundert entstand aus dem ehemaligen Jagdschloss für die Gemahlin des Großen Kurfürsten, eine geborene Prinzessin von Nassau-Oranien, dieser Prunkbau.
Mit dem Ausbau des Schlosses erhielt auch die angrenzende Ortschaft ihren heutigen Namen "Oranienburg". Der alte Name
"Bötzow" ging auf ein weiter südöstlich gelegenes Dorf über.
Die verschiedenen Dorfstrukturen, die die unterschiedlichen Besiedlungsformen über die Jahrhunderte geschaffen haben, sind zum Teil im Naturpark Barnim noch gut erkennbar.
So findet man mit Schönfließ z.B. ein typisches Angerdorf, mit Zepernick ein Winkeldorf oder in Schönwalde die Struktur eines Straßendorfes und in Kreuzbruch einen charakteristische Streusiedlung.
Viele Ortschaften laden im Sommer zu bunten Dorffesten ein.
Die Bernauer erinnern alljährlich am zweiten Juniwochenende mit ihrem Hussitenfest an die Geschichte der ehemals für ihre Bierbraukunst bekannten Stadt.
Das Bier ist zwar heute keine Eigenproduktion mehr, doch dafür bieten die Biobetriebe des Melchhofes in Melchow und der Hoffnungstaler Werkstätten in Lobetal viele regionale Produkte von hoher Qualität preisgünstig im Wege der Direktvermarktung an.
Darüber hinaus lohnt auch der Oberhaveler-Bauernmarkt in Schmachtenhagen einen Besuch.
Wer gesunde Erholung im Rahmen einer Kur sucht, der ist in der zauberhaft mitten im Wald gelegenen Brandenburg Klinik in Wandlitz richtig. In dem schön renovierten alten Gutsherrengebäude
hatte früher die Regierungsspitze der DDR ihren Ferienwohnsitz.
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