Naturpark Barnim
Großschutzgebiet der Länder Brandenburg und Berlin
"Leben im und am Wald"
News - Archiv Oktober/November 2011
11.11.2011
Jugendliche erstellen GPS-Erlebnistouren
Der Besuch von polnischen Kindern aus dem Drawienski-Nationalpark vom 09. bis zum 11. November
im Naturpark Barnim ist nur ein Höhepunkt eines Deutsch-Polnischen Jugendprojektes. Unter dem Titel
"GPS-Erlebnistouren" erarbeiten die polnischen und deutschen Teilnehmer Wandertouren in beiden
Schutzgebieten, die später mit historischen Hintergründen, und Fotos gespickt im Internet bereitgestellt
werden sollen. Dabei erlernen und vertiefen die Jugendlichen ihre Fähigkeiten im Umgang mit Kamera,
Computer und GPS-Geräten und lernen den Naturpark und auch den Nationalpark Drawienski kennen.
Beim dreitätigen Besuch im Naturpark erfassten die Teilnehmer zwei Wandertouren, fotografierten eifrig
und recherchierten die historischen Hintergründe der jetzigen Nutzung der Landschaft zwischen Schönow
(BAR) und Berlin Buch. Begleitet von der Naturwacht entdeckten sie auch die einzigartige Landschaft
der ehemaligen Rieselfelder rund um Hobrechtsfelde (BAR).
Text & Bilder: D. Krone
16.10.2011
Wunderschönes Herbstwetter begleitete die seit langem ausgebuchte
Ranger-Erlebnis-Tour durch den Naturpark Barnim. Am frühen Morgen startete
die "Herbstsymphonie" am S-Bahnhof Berlin Buch, wo die Teilnehmer erst
einmal die beiden Kleinbusse bestiegen.
Vorbei an den Rindern und Pferden des Waldweideprojektes ging die Fahrt
zunächst zur Schönower Heide. Auf der knapp einstündigen kleinen Wanderung
ging es vom Parkplatz auf dem Rundweg zum Beobachtungsturm. Neben
interessanten Eindrücken dieses Naturschutzgebietes zeigten sich aber auch
die Damhirsche und sorgten so für bleibende Eindrücke.
Von einem der trockensten Gebiete des Naturparks ging die Tour dann wieder
mit den Bussen vorbei an der Bernauer Stadtmauer (BAR) über das idyllische
Lanke (BAR) und Biesenthal (BAR) zum Nonnenfließ. Dort erwartete sie bereits
ein Ranger des Ostreviers, um sie das urige Tal nach Spechthausen (BAR)
hinabzuführen.
Nach einer leckeren Mittagszeit im Restaurant "Waldhof" ging es dann wieder
mit den Kleinbussen über die Biesenthaler Wehrmühle, Sophienstädt (BAR) und
Ruhlsdorf (BAR) nach Marienwerder (BAR), wo ein Ranger des Nordreviers
bereits auf die Teilnehmer wartete, um sie auf eine kurzweilige Wanderung
entlang der ältesten noch intakten Wasserstraße nördlich der Alpen
mitzunehmen.
Schlusspunkt war der Imbiss "Schleusengraf" an der Grafenbrücker Schleuse,
bevor es zum Ausgangspunkt des wunderschönen Herbstausfluges zurückging.
Mit
den drei kleinen Wanderungen und den Touren mit dem Bus konnten sich die
Teilnehmer einen Eindruck von der Vielfalt des Naturparks machen.
Beeindruckt von den schönen Erlebnissen konnten alle den Heimweg antreten.
Auch wenn die Wandersaison im Barnim weitgehend abgeschlossen ist, können
einige der Gäste es kaum erwarten, bei einer der nächsten Touren der
Naturwacht wieder mit dabei zu sein.