Naturpark Barnim
Großschutzgebiet der Länder Brandenburg und Berlin
"Leben im und am Wald"
Neues und Wissenswertes
27.01.2012
Himmelsspaziergang ins Briesetal
Trotz des nasskalten Wetters fanden sich am Freitagabend wieder einige
Unverzagte ein, um mit den Rangern ins nächtliche Briesetal aufzubrechen.
Vom S-Bahnhof Borgsdorf (OHV) ging die Tour auf den Spuren unseres
Sonnensystems zur Waldschule Briesetal. Kürbissonne, Erbsen-Erde oder
Apfel-Jupiter machten die Größenverhältnisse und Entfernungen im
Sonnensystem etwas anschaulicher. Natürlich gingen die Ranger auch auf das
nächtliche Leben im Briesetal ein, wie der Biber, der seine Burg
werbewirksam nahe des Wanderwegs gebaut hatte.
Nach rund eineinhalb Stunden war die Waldschule Briesetal erreicht, wo ein
prasselndes Feuer und Warmes vom Grill wartete. Leider hätte das kleine
Teleskop nur Wolken zeigen können. Mit einer kleinen Bilderpräsentation
konnten die Ranger zumindest einige der Juwelen am Himmelszelt zeigen.
Alles in allem war es so doch ein wunderschöner Abend rund um die Natur und
das Himmelszelt, dass die Teilnehmer sicher nicht so schnell vergessen
werden. So wurden die frisch gedruckten Veranstaltungskalender gern
genommen, um die nächsten Rangertouren nicht zu verpassen.
Text & Bilder: A. Lauter
20.01.2012
Am ersten Tag der Grünen Woche wurden Brandenburgs Nationale Naturlandschaften durch den
Naturpark Barnim repräsentiert. Besonders interessierten sich die Besucher für die regionalen
Partner aus dem Naturpark. Schon eine liebgewonnene Tradition ist die Beteiligung von Gärtnern
der Lobetaler Baumschulen aus Biesenthal (BAR), die fachkundige Beratung über die Veredelung
von Gehölzen geben konnten.
Auf großes Interesse stieß als zweiter Partner in diesem Jahr das Agrarmuseum in
Wandlitz(BAR). Besonders über den Fortschritt der Bauarbeiten des Neubaus wurden Fragen gestellt. Wenn er
Ende des Jahres eingeweiht wird, ist es die Kombination des Infozentrums vom Naturpark mit dem
weitbekannten Agrarmuseum, der sicherlich auch neue Besucherkreise anlocken wird. Der
Naturpark wurde durch die Naturwacht und Freiwillige vertreten. Gerade die gemeinsame
Präsentation von Großschutzgebieten und Partnern aus Landwirtschaft und Tourismus macht
deutlich, wie wichtig Brandenburgs Nationale Naturlandschaften für die regionale Entwicklung sind.
Text & Bild: A. Lauter
14.01.2012
Kräftig zugepackt
Nach tagelangem Trübsinnwetter begrüßte die Sonne sechs Freiwillige, die bei der Aktion zum
Projekt "Flugschneisen ohne Fluglärm" im Naturpark Barnim kräftig Hand anlegen wollten. Und
kräftig zupacken war auch gefragt, galt es doch Erlen, die in eine Feuchtwiese im Briesetal
eingewandert waren, zu roden und eine totale Verbuschung der Wiese zu vermeiden. So gingen die
Teilnehmer mit Spaten und Axt daran die Wurzelteller freizulegen, Haltewurzeln zu kappen und die
umgelegten Bäume von der Wiese zu schleppen. Nach gut fünf Stunden war ein ziemlich großes
Stück der Wiese wieder baumfrei und die fleißigen Helfer waren mit Recht stolz auf das Geleistete.
Die nächste Aktion dieser Art ist bereits für Anfang Februar geplant.
Auf der heutigen Jahresbilanzveranstaltung konnten Naturparkverwaltung, Förderverein und
Tourismusverein auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Zahlreiche Veranstaltungen, die
Durchführung der Großprojekte und die touristische Entwicklung waren nur einige der
angesprochenen Themen. Die sehr gut angenommene Veranstaltung fand in den Räumen der
Schaumolkerei "Lobetaler Bio" in Biesenthal statt. Ein Höhepunkt war die Unterzeichnung eines
Kooperationsvertrags zwischen Lobetaler Bio und dem Naturpark. Damit wird die gut angelaufene
Zusammenarbeit zwischen beiden Partnern weiter ausgebaut. Traditionell werden die Berichte kurz
gehalten, um den Anwesenden regionalen Partnern die Möglichkeit zu geben, auch direkt in
Erfahrungsaustausch zu treten. Zahlreiche Gespräche sorgen so für weitere Kontakte und Projekte,
die die Entwicklung des Naturparks in allen seinen Facetten weiter voranbringen.
Text & Bilder: A. Lauter
21.12.2011
Fleißige Hände im Einsatz
Bei einer Entbuschungsaktion im FFH Gebiet Schönower Heide waren fleißige Hände damit
beschäftigt Kiefern zu roden. Ziel des Einsatzes war es dem Heidekraut mehr Platz zu verschaffen und
die natürliche Einwanderung der Bäume auf dem Heidestandort aufzuhalten. Und so trafen sich
7 freiwillige Helfer, angeleitet von Dr. P. Gärtner (Teamleiter NP Barnim) und Ranger D. Krone, in
der Schönower Heide und rückten mit Handsägen und Astscheren den Kiefern zu Leibe.