Kennzeichen: Ordnung Langfühlerschrecken (Ensifera);
Familie Maulwurfsgrillen (Gryllotalpidae); Größe ca. 3,5 bis 5 cm;
bräunlich gefärbt, mit feinen Haaren besetzt, kurze Fühler, Vorderbeine zu kräftigen Grabschaufeln
umgewandelt;
besitzt ein mächtiges Halsschild, die erhärteten Vorderflügel sind kurz, mit den voll ausgebildeten Hinterflügeln können die Tiere sehr gut
fliegen;
Lebensraum: in Europa weitverbreitet, in Nordafrika und
Westasien; lockere, sandige Böden, wo sie Gänge graben können, bevorzugen
Ruderalfächen, Gärten, Wiesen; selten fliegend, lebt meist unterirdisch und hat sich hervorragend daran angepasst,
Nahrung: Insekten und andere kleine Bodentiere, selten
Pflanzenteile und Wurzeln,
Fortpflanzung: nach dem Balzgesang des Männchens steigt das Weibchen auf das Männchen. die Begattung findet mit Hilfe einer Spermatophore statt.
Das Weibchen legt die Eier in eine selbstgegrabene Erdhöhle in 5 bis 25 cm Tiefe ab und betreibt Brutpflege beim Gelege und den frisch geschlüpften Larven.
Nach der Häutung zum 2. Larvenstadium verlassen die Larven das Nest. Maulwurfgrillen können als Larven und als Imago überwintern.
Die Entwicklung zum Insekt dauert in Europa zwei Jahre.
Schülerprojekt 2000/2001 > Tiere
Zuerst natürlich unser Maskottchen, die Grille.
Es gibt weltweit viele Arten, bei uns findet man die Maulwurfsgrille,
bis 5 cm lang. Sie gräbt sich mit Grabschaufeln Gänge, weil sie von
Wurzeln lebt, kann aber auch ausgezeichnet fliegen.
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