|
deutsch / latein
|
|
Vogel des Jahres 2012: Die
Dohle
Der Lebensraum des intelligenten Singvogels muss geschützt werden
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz, NABU-Partner in Bayern, haben die Dohle (Coloeus monedula) zum "Vogel des Jahres
2012" gekürt. Denn trotz ihrer Anpassungsfähigkeit findet die Dohle immer weniger Nistmöglichkeiten. Die vielseitigen Stimmtalente stehen
bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder auf der Vorwarnliste. mehr Mehr
|
|
Insekt des Jahres 2012:
Der Hirschkäfer
Brummender Geweihträger
Der Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012. Damit wurde eine Art gewählt, die in Deutschland sehr selten geworden ist. Dennoch kennt die
Hirschkäfer eigentlich jeder. Sie sind bis zu neun Zentimeter groß und damit die größten Käfer in Mitteleuropa überhaupt. Nur die Männchen
haben die gewaltigen, großen „Geweihe“, mit denen sie miteinander kämpfen.
|

GNU-FDL
& Creative Commons
|
Vogel des Jahres 2011: Der Gartenrotschwanz
Kleiner Vogel mit großen Ansprüchen
Sein Name täuscht: Der Gartenrotschwanz ist in unseren Gärten nur noch selten anzutreffen. Hilfe für den farbenprächtigen Zugvogel ist
unbedingt erforderlich. Deshalb haben ihn der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern zum "Vogel des Jahres 2011" gekürt.
|
 |

GNU-FDL |
Reptil des Jahres 2011: Die Mauereidechse
Eine Weinliebhaberin auf dem Rückzug
Schaut man sich das Verbreitungsgebiet der Mauereidechse genauer an, könnte man zu dem Schluss kommen, das unscheinbare kleine Reptil sei
ein Weinliebhaber. Sie liebt die trocken-warmen Berghänge und nutzt die idealen Lebensbedingungen der Weinanbaugebiete. Doch die
Modernisierung des Weinanbaus zerstört diese Habitate und lässt die flinke Echse verschwinden.
|
|
Insekt des Jahres 2011: Die Große Kerbameise
Ein seltener Waldbewohner
Die sieben bis acht Millimeter große Ameise tritt nie einzeln auf und ist alleine auch gar nicht überlebensfähig, denn wie alle Ameisen bildet die
Große Kerbameise Staaten, die bei ihr riesig sind mit mehreren hunderttausend Individuen. Mit der Wahl dieser Ameise will das Kuratorium
Insekt des Jahres auf eine besonders geschützte Art aufmerksam machen, die gefährdet ist.
|

Creative Commons
|
 |
Fisch des Jahres 2011: Die Äsche
Empfindlicher Kieslaicher in klaren Bächen
Von allen heimischen Fischen reagiert die Äsche mit am empfindlichsten auf Umweltverschmutzungen. Sie gehört zu den Ersten, die sich von
verschlechternder Wasserqualität vertreiben lässt, und wurde nun zum Fisch des Jahres 2011 gekürt. Die Äsche ist ein Standfisch in kühlen,
klaren, schnellfließenden größeren Bächen und kleineren Flüssen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über fast ganz Europa.
|
|
|