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deutsch / latein
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Weichtier dies Jahres 2010:
Die Gemeine Schließmundschnecke
Linksdrehender Wald- und Felsbewohner
Schließmundschnecken sind anders. Während sich bei den meisten heimischen Schnecken die Gehäusewindungen nach rechts drehen,
verlaufen sie bei den Schließmundschnecken nach links. Eine der häufigsten heimischen Arten ist die Gemeine Schließmundschnecke. Sie
wurde nun zum "Weichtier dies Jahres 2010" gekürt. Die Schließmundschnecke gebärt lebende Junge, die nach acht bis zehn Monaten
ausgewachsen sind.
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Schmetterling des Jahres 2010:
Der Schönbär
Rot heißt: nicht fressen, bin ungenießbar
Der Schönbär gehört zu den wenigen Nachtfalterarten, die auch tagsüber aktiv sind. Seinen Namen verdankt er der auffälligen Färbung und
der "bärenartigen" Behaarung als Raupe. Die dichte Raupenbehaarung schützt vor Fressfeinden, die ihre Beute so nur schwer fassen können.
Droht dem Falter Gefahr durch Vögel, zeigt er seine leuchtend roten Hinterflügel, die auch im Flug gut zu sehen sind. Damit signalisiert er,
ungenießbar zu sein.
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Insekt des Jahres 2010:
Der Ameisenlöwe
Gefährliche Fallen im Sand
Die Ameisenjungfer ist ein graziles, libellen-ähnliches Insekt. Ihre Larve jedoch, der Ameisenlöwe, gehört zu den gefürchtetsten
Kleintierjägern. Eingegraben am Grund von kleinen Bodentrichtern, lauert der zangenbewehrte Löwe auf Ameisen, Schmetterlingsraupen und
andere Tiere, die im lockeren Sand den Halt verlieren. Die gesamte Entwicklung vom Ei bis zum fertigen Insekt dauert bei Myrmeleon
formicarius etwa zwei Jahre.
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Tier des Jahres 2010:
Der Dachs
Schwarz maskierter Regenwurm-Jäger
Auch wenn er in vielen Regionen Deutschlands weit verbreitet ist, seine Bauten kaum in einem Wald fehlen, haben den nachtaktiven Dachs
wohl nur die wenigsten Naturfreunde schon leibhaftig zu Gesicht bekommen. Um den Dachs bekannter zu machen, hat ihn die
Schutzgemeinschaft Deutsches Wild (SDWi) nun zum "Tier des Jahres 2010" ausgerufen.
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Lurch des Jahres 2010: Der Teichmolch
Kleiner Allerwelts-Drache
Mit dem Teichmolch hat die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) einen weit verbreiteten Miniatur-Drachen
zum "Lurch des Jahres 2010" gewählt. Männliche Teichmolche tragen zur Paarungszeit einen hohen, gewellten Rückenkamm und breite
Hautsäumen an den Hinterbeinen. Ihre schwarz gefleckte Bauchseite ist leuchtend orange und der Schwanzsaum teilweise blau.
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Fisch des Jahres 2010:
Die Karausche
Bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff
Die auch als Bauern- oder Moorkarpfen bekannte Karausche wurde zum Fisch des Jahres 2010 ernannt. Die Karausche ist eine äußerst
genügsame Art. Sie bevorzugt pflanzenreiche Stillgewässer und ist selbst in kleinsten, sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu
finden. Dennoch ist ihr Bestand bei uns stark rückläufig. Karauschen sind in nahezu ganz Europa verbreitet und fehlen nur in Spanien, Mittel-
und Süditalien sowie in Nordfinnland.
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Vogel des Jahres 2010:
Der Kormoran
Fliegendes Kreuz und Meistertaucher
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum "Vogel des Jahres 2010" gewählt. Die beiden Verbände
wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu
Tausenden geschossen und vertrieben wird. Hier finden Sie alle Basisinfos zum Leben und
Wirken des Kormorans.
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