Kennzeichen:
Hopfe;
Größe bis 27 cm;
bunter
Rackenvogel mit aufrichtbarer Federbolle und langem gebogenem Schnabel; Oberseite und
Schwanz sind weiß gestreift, der übrige Körper ist einfarbig
orangebraun. Typisch ist die aufrichtbare Federhaube. Der lange feine
Schnabel ist leicht gekrümmt. Weithin hörbar ist der Balzruf, ein
weiches "upupup".
Lebensraum: Lebensraum
in Waldgebieten, Buschland und gemäßigtes Grasland; Viehweiden, Wiesen und einzelne Baumgruppen.
Brutverhalten:
Höhlenbrüter in Eurasien und Afrika; In Löchern, Höhlen und Nistkästen werden im Mai fünf bis acht
Eier gelegt und 16 Tage vom Weibchen bebrütet.
Nahrung:
Hauptnahrung
sind wirbellose Tiere, die er am Boden sammelt; größere Insekten
(z. B. Maulwurfsgrillen, Grillen, Käfern).
Jahresverhalten: Als Zugvogel verlässt uns der Wiedehopf im
September, um im tropischen Afrika zu überwintern.
Schutz: Der in Deutschland äußerst seltene Wiedehopf ist
vom Aussterben bedroht. Der Hauptgrund sind Klimaschwankungen, aber auch
Intensivierung in der Landwirtschaft. Eine mögliche Hilfe können
große Nistkästen sein, die an geeigneten Stellen aufgehängt werden.
Bestand:
starker Bestandsrückgang seit Ende der 50er Jahre infolge weiterer
Eutrophierung der Landschaft mit Bestandstief Mitte der 80er Jahre;
leichte Bestandserholung in 90er Jahren auf mindestens 130 bis 180
bekannte Reviere infolge erheblichen Kenntniszuwachs über Vorkommen auf
TÜP sowie teilweise verbesserte Nahrungssituation (extensive
Landnutzung, Trockenjahre; Randbereich der nordwestlichen Arealgrenze
|