Kennzeichen:
Knapp taubengroß ist der Kuckuck mit seiner blaugrauen (seltener
rotbraunen) Oberseite und Brust. Unterseits ist eine dunkle
Querbänderung zu erkennen. Das Flugbild erinnert an das eines Sperbers
oder Falken, aber der lange Schwanz ist abgerundet und der Flügelschlag
schnell und flach. Der allbekannte Ruf des Männchens ist ein weithin
hörbares "kuckuck"
Lebensraum:
Der Vogel kommt sowohl in Wäldern als auch in Mooren und offenen
Landschaften vor.
Brutverhalten:
Außergewöhnlich ist das Brutverhalten des Kuckucks. Die acht bis
zwölf Eier werden einzeln auf die Nester anderer Vögel verteilt. Der
Wirtsvogel bemerkt dieses nur in den seltensten Fällen und bebrütet
sein Gelege weiter. Der Jungkuckuck schlüpft schon nach zwölf Tagen
und wirft die anderen Eier aus dem Nest. So ziehen die Wirtsvögel nur
den Kuckuck auf.
Nahrung:
Die Nahrung besteht vorwiegend aus Insekten.
Jahresverhalten:
Als Langstreckenzieher überwintert der Kuckuck im südlichen Afrika und
verweilt bei uns nur von Ende April bis August.
Bestand:
Der Kuckuck ist überall häufig und nicht gefährdet.
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