Kennzeichen:
Der nur lerchengroße Flußuferläufer ist schon an seinen relativ
kurzen Beinen, dem kopflangen, geraden Schnabel und dem häufigen
Körperwippen bestimmbar. Die Oberseite ist graubraun und steht im
Kontrast zur weißen Unterseite. Die Brustseiten sind ebenfalls
graubräunlich. Beim Flug werden die Flügel ruckweise bewegt und steif
nach unten gehalten, wobei ein weißer Flügelstreif auffällt. Ruf:
"hididi"
Lebensraum:
Die Art brütet an Flüssen mit Kiesbänken. Unterschiedlichste
Gewässerufer werden während des Zuges aufgesucht.
Brutverhalten:
Im Mai legt das Weibchen vier Eier in eine Bodenmulde am
Vegetationsrand.
Nahrung:
Auf dem Speiseplan stehen allerlei Bodeninsekten
Jahresverhalten:
Als Zugvogel verlässt uns der Uferläufer im Oktober, um im südlichen
Afrika zu überwintern. Zurück kommt er erst im April.
Bestand:
Diese Art hat in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen, so dass sie
nur noch in Bayern in regelmäßiger Zahl vorkommt. Hauptursachen
dürften Lebensraumzerstörung und andere Störungen sein.
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