Naturpark Barnim
Großschutzgebiet der Länder Brandenburg und Berlin
Geschützte Tiere
"Leben auf Wiesen und Weiden"
News - Archiv Dezember 2006

26.12.2006 
Wander-Müller mit seiner Schar Mit einer großen Wanderschar machte sich am 2. Weihnachtstag der geprüfte Natur- und Landschaftsführer Müller auf, um nach den Völlereien der Feiertage in wunderschöner Umgebung Frischluft und Bewegung zu genießen. Das mit seinen idyllischen Bachläufen und tief eingeschnittene Barnimplateau rund um Cöthen bot sich dafür geradezu an.
Bernd Müller, der sein Zertifikat im Sommer des Jahres im Naturpark Barnim erhielt, führt bereits seit mehreren Jahren Naturfreunde aus nah und fern durch unsere Region und macht auf die Schönheit der Landschaft aufmerksam. Mit diesen Angeboten unterstützt er auch die touristische Entwicklung und sorgt für die Vergrößerung des Angebots im Naturpark Barnim, wie zahlreiche Angebote auch in unserem Veranstaltungskalender beweisen.
Die Naturwacht im Naturpark Barnim wünscht an dieser Stelle allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen gesunden Rutsch ins kommende Jahr.
andreas.lauter
11.12.2006 
Weihnachtstour zum Baa See bei Bad Freienwalde
Mit mehr als 20 Teilnehmern beendete die Naturwacht im Naturpark Barnim am vergangenen Sonntag ihre erfolgreiche Wandersaison mit der traditionellen Tour zum Baa See. Auch das Wetter zeigte sich wieder von der besten Seite, zwar ohne Schnee, aber mit blauem Himmel und vorweihnachtlichen Temperaturen.
Baa-See-Tour Vom Bahnhof der märkischen Kleinstadt ging es zuerst durch die Geschichte der Oderbruchtrockenlegung, die unter anderem am Schöpfwerk Neutornow und mit Bildern vom Hochwasser 1947 anschaulich erläutert wurde. Bad Freienwalde hat sich am und mit dem Strom entwickelt, was auch auf dem Weg bis zum Moorbad immer wieder neue Einblicke bot. Bevor die Ruhe des Brunnentals die Wanderer gefangen nahm, wussten die Ranger auch interessantes über die Heilgeschichte der ältesten Kurstadt Brandenburgs zu berichten. Immer wieder gelang es ihnen dabei, Verknüpfungen zwischen Natur und Kultur zu veranschaulichen. Spätestens im Brunnental kamen dann die ersten Weihnachtsgefühle auf. Die Ruhe in diesem tief eingeschnittenen Tal und das schöne Frühwinterwetter ließen den Aufstieg zum "Teller" wie im Fluge vergehen. Von dort ging es hinab zum Baa See, an der die urige Schenke zum Verweilen einlud. Auch Nicolaus ließ sich blicken, um die Gäste zu beschenken. Zünftig verabschiedete der Schenkenwirt die Wanderschar, die sich frisch gestärkt auf den Rückweg über den Siebenhügelweg machten.
Mit dem wunderschönen Blick vom Aussichtsturm über das Kleinstädtchen ins Oderbruch verabschiedeten sich Ranger von den Wanderlustigen. Für viele von ihnen gab es die letzten begehrten Stempel in die beliebten Naturwacht-Erlebniscards. Für die Naturwacht bot die Verabschiedung am Aussichtsturm auch die Möglichkeit, sich bei allen für ein gutes gemeinsames Jahr zu bedanken, verbunden mit dem Versprechen, auch im kommenden Jahr interessante Veranstaltungen anzubieten, die den Naturfreunden sicher wieder interessante Erlebnisse im Naturpark Barnim ermöglichen. Pünktlich zum Zug kam die Wanderschar wieder am Bahnhof an.
andreas.lauter
08.12.2006 
Das der Naturpark Barnim auch weiterhin in engem Austausch mit den im Frühjahr geschulten Landschaftsführern steht, bewies ein Seminar am 7. und 8. Dezember in der Naturparkverwaltung in Bernau.
GPS-Lehrgang Gemeinsam mit der Firma ECO-REG, mit der schon das Projekt zur Verknüpfung von Naturschutz und modernen Hilfsmitteln wie GPS entwickelt wurde, konnten die Landschaftsführer und die Ranger des Naturparks den effektiven Einsatz der satellitengestützten Navigation erlernen. Die inzwischen weit verbreiteten Handgeräte bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, die eigene Wandervorbereitung oder die Orientierung zu unterstützen. Schließlich gibt es schon eine breite Palette an digitalen Karten und Routenvorschlägen im Internet, die nicht nur als Anregung für die eigene Arbeit dienen können. So wurden in den beiden Tagen auch der Umgang und Einsatzbeispiele trainiert. Auch wenn einige Anwendungen noch Zukunftsmusik sind, ist das Seminar doch ein wichtiger Ansatzpunkt für die weitere Qualifizierung unserer Landschaftsführer und eine konsequente Erweiterung der Angebotspalette im Naturpark Barnim.
andreas.lauter
03.12.2006 
Mit dem Mond ins Briesetal
Mehr als 20 Himmelsgucker Mehr als 20 Himmelsgucker machten sich am vergangenen Samstag vom S-Bahnhof Borgsdorf (OHV) auf, um gemeinsam mit der Naturwacht im Naturpark Barnim das Briesetal zu entdecken.
Ziel waren diesmal jedoch nicht die Naturschönheiten am Wegesrand, sondern die Juwelen des Adventshimmels. Bereits auf dem Weg zur Waldschule Briesetal machten die Ranger das Sonnensystem "begehbar". Die Sonne als Autoreifen und Planeten als Weizenkörner, Kirschen und Erbsen machten die Größenverhältnisse in unserer kosmischen Nachbarschaft verständlich. Die fortschreitende Dämmerung sorgte dazu für völlig neue Perspektiven. Auf dem Knüppeldamm konnte man auch das nächtliche Leben beobachten, das sich auf den Brieseläufen erstaunlich zutraulich zeigte. Nach knapp zwei Stunden erreichte die Wanderschar dann die Waldschule. Auch wenn sich der Himmel inzwischen weitgehend zugezogen hatte, bot der fast volle Mond dann doch ein interessantes Objekt für das kleine Fernrohr. Zudem bestand die Möglichkeit, sich bei Punsch und Bratwurst am Lagerfeuer zu wärmen. Für Interessierte standen auch die Räume und das Umfeld der Waldschule offen. Die Ausstellungen wurden dann auch intensiv genutzt, bevor es zum S-Bahnhof Borgsdorf zurückging.
Obwohl der Himmel während der Wanderung weitgehend bedeckt war, wurde es doch eine wunderschöne Abendwanderung. Während die Naturwacht im Naturpark Barnim am kommenden Sonntag um 9.00 Uhr in Prenden (BAR) und um 11.00 Uhr in Bad Freienwalde (MOL) ihre diesjährige Wandersaison abschließt, werfen die ersten Ereignisse im nächsten Jahr ihre Schatten schon voraus. Die märkischen Ranger laden schon jetzt zur Mondfinsternisnacht am 3. März 2007 ein, die ebenfalls in der Waldschule Briesetal angeboten wird.
andreas.lauter

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