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"Leben rund um's Haus" Neues und Wissenswertes |
Zu einer Wanderung ganz besonderer Art wurde am 21. Mai nach Melchow eingeladen. Nicht große Strecken und weite Blicke waren die Attraktion. Diesmal
standen die Sinne "Hören" und
"Fühlen" im Mittelpunkt, da sie besonders für Sehbehinderte gedacht war. Auch wenn der Andrang bei der ersten Wanderung
dieser Art im Naturpark nicht groß war, bot sich den Teilnehmern eine Vielzahl von Eindrücken. Nach dem sich alle am Naturparkbahnhof eingefunden hatten, ging
es zur Tierauffangstation von Dr. Valentin. Er ging in einer kurzen Einführung zunächst auf seine Station ein. Anschaulich schaffte er es dabei, den schmalen Grat
zwischen der Tierliebe von Menschen und den Interessen der Wildtiere deutlich zu machen, die nicht immer so hilflos sind, wie wir meinen. Dann ging es jedoch
raus zu den Patienten, die man hier buchstäblich "begreifen" konnte. Frettchen, Rehkitz und Frischling ließen sich streicheln und befühlen. Der eine oder andere
schmiegte sich dabei wohlig an. Graureiher und Uhu, denen man nicht zu nahe kommen sollte, machten es mit dem Klappern ihrer Schnäbel sehr deutlich. Als
Geschenk gab es dann auch noch ein paar Federn unserer Großvögel mit.Nach diesem mehr als gelungenen Auftakt nahm die Naturwacht die Teilnehmer mit auf eine Wanderung nach Schönholz. Unterwegs wurde die Vielfalt am Wegesrand erläutert. Vor allem zu Hören und Anzufassen gab es jede Menge. Mitgebrachte Geweihe von Reh-, Rot- und Damwild machten auch die Vielfalt des Kopfschmucks im Tierreich deutlich. Auch die unterschiedlichen Blattformen oder der leicht durch die Finger rieselnde Dünensand konnten auf der Strecke erfühlt werden. |
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| In Schönholz angekommen, wartete Keramikerin S. Schmidt die Gruppe bereits mit
dem Mittagessen. Nach der Stärkung und einem Rundgang durch die Werkstatt konnte man seine erlebten Eindrücke selbst in eine Form aus Ton bringen. Die rund
fünf Stunden vergingen dabei wie im Flug. Diese Veranstaltung, im internationalen Jahr von Menschen mit Behinderungen angeregt, ist sicher eine Idee, die sich auch
in Zukunft als touristische Attraktion umsetzen lässt. |
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| a-lauter | |
Der diesjährige "Tag der
Parke" wurde in unserem Schutzgebiet im Rahmen des 24. Wandlitzer Museumsfestes am 18. Mai begangen. Dieses Fest mit seiner
langen Tradition bietet sich für eine solche Veranstaltung geradezu an, zumal bereits seit
Jahren eine enge Zusammenarbeit besteht. Umgeben von alter und moderner Landwirtschaftstechnik, vor allem aber Handel und historischem Handwerk, betreute
die Naturwacht wieder den Informations- und Bastelstand.Neben unserem größten Nager, dem Biber, war es vor allem die Fledermausstrecke ein Anziehungspunkt der Naturwacht. Hier konnte man sich über die Lebensweise der fliegenden Säuger informieren und auch gleich praktisch etwas für deren Erhalt tun. Die Fledermauskästen, die man hier selbst zusammenbauen konnte, waren natürlich für den heimischen Garten bestimmt. |
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| Eine Möglichkeit, zum Fest zu kommen, war eine gemeinsame Radtour mit dem Naturparkleiter Dr. Peter Gärtner und der Naturwacht von Berlin-Buch aus. Bei
der Fahrt durch den Bucher Forst und die ehemaligen Rieselfelder gab es allerlei interessantes aus der jüngeren Geschichte, aber auch von der eiszeitlichen
Entstehung dieser Landschaft zu erfahren. Besonders der Kontrast zwischen Wasser und Dünensand prägt diese Region. |
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| Bevor es jedoch zum eigentlichen Ziel der
Tour ging, wurde noch ein Abstecher durch die Wandlitzer Waldsiedlung zum Liepnitzsee gemacht, der von Buchenwäldern umgeben idyllisch in die Landschaft
eingebettet ist. |
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| a-lauter | |