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News - Archiv Mai 2003
05.05.2003 top
Am 4. Mai trafen sich 14 Wanderer bei frühsommerlichen Temperaturen am S-Bahnhof Berlin-Buch, um gemeinsam mit der Naturwacht die einzigartige Landschaft der ehemaligen Rieselfelder um Hobrechtsfelde zu erkunden. Erste Station war der Bucher Park, der 1672 noch zu den 12 schönsten Parks Brandenburgs zählte. Auch das "Ausstichgelände Röntgental", das seit 1940 unter Schutz steht, hat einen eigenen Reiz. Es ist heute Lebensraum für viele Singvögel.
Am Rand der Hobrechtsfelder Rieseltafeln erfuhren die Teilnehmer, wie einst die Kanalisation von Berlin entstand und das System der Verrieselung funktionierte. Auf dem Weg lag auch das Stadtgut Hobrechtsfelde, das extra zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung der Rieselfelder angelegt wurde. Es versorgte über eine Kleinbahn die Krankenhäuser Berlin-Buch und Bernau sowie die Hoffnungsthaler Anstalten in Lobetal.
Bei einer kurzen Rast auf der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin erhielten die Wanderer wieder den heiß begehrten Eulenstempel in ihre Naturwacht Erlebniscards und erfuhren etwas zur heutigen Nutzung der Flächen. Neben einer Aufforstung und der örtlichen Wiedervernässung dienen die Tafeln auch als Freiluftausstellung für Bildhauer. Die Veränderung der Region seit der Einstellung der Rieselfeldwirtschaft zeigt sich an der Bogensee-Kette. Die Gewässer und Feuchtgebiete, die mit Wasser aus den Tafeln versorgt wurden, verlanden an vielen Stellen oder trocknen vollständig aus. Während der wärmsten Zeit der Wanderung ging es durch den erfrischenden Bucher Forst, der mit seinen abwechslungsreichen Mischwaldbeständen auch zu kleineren Spaziergängen einlädt.
Vorbei an der Waldschule Buch erreichten die Wanderer nach rund vier Stunden wieder den Ausgangspunkt. Obwohl geschafft, meldete sich der eine oder andere zu den nächsten Wanderungen mit der Naturwacht an.
a-lauter
01.05.2003 top

Radwanderung durch das Wandlitz-Prendener Seengebiet
Den 1. Mai nutzten 24 Fahrradwanderer um den Liepnitzsee und die nicht weit entfernten Prendener Seen zu erkunden. Unter fachkundiger Anleitung durch die Naturwacht im Naturpark Barnim startete die Radwanderung gegen 9:40 Uhr am Wandlitzer Bahnhof. Vorbei am Liepnitzsee, wo es Historisches zum Großen Werder zu erfahren gab, ging es zur Prendener Seenkette. Bei kurzen Stopps erklärte A. Christians, Naturwächter und zuständig für das nördliche Revier des Naturparks, viel Wissenswertes über die Gewässerzustände, die Wildhege und - pflege im Gebiet und die Arbeit von Naturpark, Naturwacht und Forstwirtschaft.

Nach etwa vier Stunden erreichten die Radler den Finowkanal bei Marienwerder. Fasziniert von der alten Graphenbrücker Schleuse, ging es dann den wunderbar ausgebauten Radweg entlang, zum Kulturbahnhof Zerpenschleuse/Ruhlsdorf. Bei einer kurzen Rast mit Kaffee und Kuchen ließen die Radwanderer das erlebte Revue passieren, und die Naturwächter verteilten die mittlerweile heiß begehrten Eulenstempel für die "Naturwacht ErlebnisCard 2003".

Bevor es mit der Heidekrautbahn zurück in Richtung Berlin ging, erfuhren die Teilnehmer, dass bereits am kommenden Sonntag wieder eine Wanderung mit der Naturwacht stattfindet. Dann geht es von Berlin Buch aus über die Rieselfelder um Hobrechtsfelde. Der Start für die ca.4,5 Stunden lange Wanderung ist um 9:30 Uhr vom S-Bahnhof Berlin Buch.
Dirk Krone, Naturwacht im NP Barnim

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