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News - Archiv Oktober 2001
19.10.2001 top
Übergabe der 30.000 Postkarten
Mehr als 3.000 Postkarten zur Zukunft der Naturwacht konnte der Personalrat am 15. Oktober bei einem persönlichen Gespräch an Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe übergeben. Die Aktion wurde im Juni vom Personalrat der Naturwacht Brandenburg gestartet, nachdem die märkischen Ranger zum "Lieblingssparziel" einiger Politiker geworden waren.
Bei persönlichen Gesprächen, Veranstaltungen und Wanderungen konnten Besucher wie Einheimische ihre Meinung zu derartigen Ideen Luft machen. Unterstützt wurden sie dabei von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU), dem NABU, dem WWF und der Gewerkschaft Ver.di.
Auch der Ministerpräsident machte in dem Gespräch deutlich, dass er die Naturwacht in den Großschutzgebieten für die Entwicklung im Hinblick auf touristische Nutzung und Erhalt des "Tafelsilbers" Brandenburg für unverzichtbar hält. Unterstützt wurde diese Haltung von den Vertretern der Naturschutzverbände und der Gewerkschaft. Sie hoben die gute Zusammenarbeit in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, aber auch die gemeinsame Arbeit im praktischen Naturschutz hervor.
Auch die Naturwacht als Arbeitsplatz in strukturschwachen Regionen ist ein wesentlicher Punkt, der für die märkischen Ranger spricht. Nur eine Bündelung der Kräfte von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Naturschutz, Forst und allen anderen Interessengruppen kann zu einer weiteren positiven Entwicklung beitragen. Die Haushaltskürzungen in einem Bereich würde auch auf die anderen einen starken negativen Einfluss haben. In diesem Sinne übergaben die Naturschutzverbände eine Petition an Stolpe, mit der sie gegen die geplanten Kürzungen der Zuschüsse für den ehrenamtlichen Naturschutz protestierten. Bleibt die Hoffnung, dass die Naturwacht gemeinsam mit allen Partnern auch weiterhin in dem Umfang für die Region da sein kann und für die tolle Unterstützung in der Bevölkerung ein großes Dankeschön zu sagen.
03.10.2001 top
Unsere Schülerprojektseite ist ab sofort zusätzlich über eine zweite Adresse zu erreichen:
www.np-barnim.de
30.09.2001 top
Wer aufmerksam die ufernahen Gewässerbereiche untersucht, kann vielleicht einen rund 15 Zentimeter langen Vogeltritt entdecken, der sich im feinen Schlick oder Sand abzeichnet. Meist handelt es sich um die Spur des Graureihers, der sich hier auf Nahrungssuche begeben hat. Leider sind diese Spuren sehr vergänglich, da die Wellenbewegung beziehungsweise das fließende Wasser die Spuren schnell wieder verwischt. Reiherspur
 
Vergißmeinnicht Vergißmeinnicht-Blüte Man mag es kaum glauben, aber selbst um diese Jahreszeit gibt es auch an Gewässern noch Pflanzen, die ihre Blüten der Sonne entgegenstrecken. Das Sumpf-Vergissmeinnicht ist den ganzen Sommer über in den Röhrichtzonen und in den feuchteren Uferbereichen zu finden. Seinen Namen erhielt dieses Pflänzchen wahrscheinlich durch seine blaue Blütenfarbe, die für Treue steht und durch den auffälligen gelben Ring, der an einen goldenen Treuering erinnern könnte. 

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