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"Lebensraum Wiese"
News - Archiv Mai 2001

16.05.01 top
Frühlings-Kreuzkraut Flächen, auf denen das Frühlings-Kreuzkraut wächst, waren sicherlich bis vor wenigen Jahren Äcker. Es kommt jedoch auch an Bahndämmen, auf Schutthalden und an Waldrändern vor. So erzählt also diese Blume etwas über die jüngere Geschichte der Wiese, auf denen ihr sie finden könnt.
Mistkäfer buddeln Brutröhren, in denen sie ein Ei legen und ihren Nachkommen Dung als Nahrung hinterlassen. Auch wenn euch das eklig erscheint, sorgen diese Tiere somit für die Dungbeseitigung und erfüllen so eine wichtige Aufgabe. Mistkäfer
Vogel-Sternmiere Vogel-Sternmiere ist ein kleines Pflänzchen, das seit Urzeiten als Acker-Unkraut bekannt ist. Es findet sich jedoch auch auf Grünland wieder, das vor Jahren als Acker genutzt wurde. Der Name rührt unter anderem von der Nutzung als Futter für Hühner und Stubenvögel her. Vogel-Sternmiere
Rentierflechten gehören in arktischen Breiten zu den häufigsten Pflanzen und dienen den Rentieren daher als Nahrung. Aber auch bei uns kommt diese Strauchflechte vor, besonders auf Sandtrockenrasen und Heideflächen. Rentierflechte
Löwenzahn
Den Gemeinen Löwenzahn kennt wohl jeder. Extrem anpassungsfähig, kommt der Löwenzahn fast überall vor. Spätestens, wenn er seine Samen als "Pusteblume" auf die Reise schicken will, wird er für Kinder interessant. Man kann aber auch schon aus seinen Blüten etwas machen, nämlich Löwenzahnhonig!   Klick!
22.05.01 top
Der Bach-Nelkenwurz ist in Feuchtwiesen und Flachmooren gar nicht mal so selten. Einmal entdeckt, wird man sie nicht mehr vergessen, da ihre typischen Blüten nicht verwechselt werden können. Meist findet man sie in größeren Beständen. Bach-Nelkenwurz
Breitwegerich Sowohl der Breit-
als auch der Spitzwegerich sind auf Wiesen und Weiden nicht selten anzutreffen. Meist fallen diese stickstoffliebenden Arten jedoch an Wegrändern auf.
Das hat einerseits mit ihrer Unempfindlichkeit gegen Trittschäden, andererseits mit ihrer Ausbreitung zu tun. Die Samen heften sich an Sohlen oder auch in Reifenprofilen fest und lassen sich so verbreiten. Beide Pflanzen wurden als Heilmittel überaus geschätzt. Spitzwegerich
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Geflecktes Knabenkraut Knabenkräuter gehören zu den Orchideen. Geschützt und beliebt kennt sie jeder, obwohl kaum jemand sie in freier Natur einmal zu Gesicht bekommen hat. Das Gefleckte Knabenkraut bevorzugt Feuchtwiesen, die entsprechend gepflegt wurden. Orchideen sind eine verhältnismäßig junge Familie, was in ihrer Anpassung an Extremstandorte und ihrer Formenvielfalt Ausdruck findet. Geflecktes Knabenkraut
Sumpf-Schafgarbe Auf nassen Wiesen und an Gräben ist die Sumpf-Schafgarbe zu entdecken. Auf den ersten Blick der Gemeinen Schafgarbe ähnlich, fallen bei näherem Hinsehen sofort die deutlich größeren Blüten und die nicht gefiederten Blätter auf. In früheren Jahren wurde sie als Heilpflanze geschätzt.
Zu den ganz alten Vertretern der Pflanzen gehört der Sumpfschachtelhalm. Die "Blütezeit" dieser Sporenpflanzen war bereits vor Jahrmillionen, als Schachtelhalme Baumgröße hatten und ganze Wälder bildeten. Die heutigen Vertreter sind auf Wiesen und Äckern anzutreffen und beweisen damit eine erstaunliche Überlebensfähigkeit. Sumpfschachtelhalm
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Die Kuckucks-Lichtnelke ist im Frühjahr auf Feuchtwiesen und Flachmooren nicht selten anzutreffen. Auf "normalen" Wiesen zeigen größere Bestände meist die feuchtesten Flecken an. Ähnliche Vertreter in Gärten sind jedoch Zuchtformen von Verwandten, da sich diese Blumen dort nicht halten. Kuckucks-Lichtnelke
Wiesenkerbel Der Wiesenkerbel sieht einigen Verwandten recht ähnlich. Im späten Frühjahr ist er jedoch auf stickstoffhaltigen Böden recht häufig anzutreffen und fällt mit seinen großen weißen Schirmen sofort auf.

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