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Erste Blüten auf Wiesen zu entdecken
Huflattich ist eine der ersten Pflanzen, die ihre Blüten der Sonne entgegenstrecken. Die Körbchen werden im Winter bereits unterirdisch angelegt und brechen bei Erwärmung des Bodens hervor. Die Blätter werden erst später nachgeschoben, wenn die Blüten meist schon verblüht sind. Übrigens neigen sich die Blüten in Richtung Sonne und schließen sich abends und bei schlechtem Wetter. |
![]() Storch in Klobbicke |
Störche wieder im Nest Seit einigen Tagen sind auch die Weißstörche wieder aus dem Süden in ihre Horste zurückgekehrt, um bei uns für Nachwuchs zu sorgen. Damit müssen auch viele Bewohner der Wiese, wie Frösche und Heuschrecken wieder aufpassen, dass sie nicht als Nahrung im Schnabel von Meister Adebar landen. Übrigens sind Wiesen, auf denen sich die Störche viel aufhalten, auch Lebensraum vieler anderer Arten, die man dort entdecken kann. |
![]() Storch in Sydow |
| Auf den Wiesen wird's bunt! Bei einer Tour über die Wiese konnten wir weitere Blumen entdecken, die ihre Blütenpracht zeigen. Die Kuh- oder Küchenschelle ist auf trockene, weitgehend ungenutzte arme Böden angewiesen. Da bei uns fast jeder Quadratmeter Wiese genutzt wird, und sei es nur als Wochenendgrundstück, wird dieser auffällige Frühblüher immer seltener. |
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Das Frühlings-Fingerkraut
ist trotz seiner Höhe von rund 10 cm sehr auffällig, da es mit
seinen gelben Blüten zu den ersten auf trockenen Wiesen gehört, aber
auch an Wegrändern oder auf Bauschutthaufen wächst. |
| Auch der Goldstern ist mit seinen gelben Blüten ein recht auffälliges Pflänzchen auf Trockenrasenflächen. Alle diese Blumen könnt ihr noch verhältnismäßig leicht bestimmen, da die Artenzahl noch begrenzt ist. Aber es werden immer mehr! | ![]() |
| Trotz der Kälte machen sich die ersten Pflaumenbäume daran, ihre Blüten zu entfalten. Neben dem heimischen Garten könnt ihr diese Bäume auch auf Streuobstwiesen finden. Streuobstwiesen sind eine alte Nutzungsform, bei denen Obstbäume locker verstreut gepflanzt wurden. Das Gras konnte als Weide oder Mahdwiese genutzt werden. | ![]() |
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Der manchmal auch als Wilder Rhabarber bezeichnete Rote Pestwurz läutet die Blühsaison auf den nassen Wiesenstandorten ein. Die unscheinbaren Blüten, die bereits im März/April der Sonne entgegenstreben, fallen dabei weit weniger auf als die fast rhabarbergroßen Blätter im Sommer. |
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Der wilde Verwandte unseres Stiefmütterchens blüht
momentan wieder.
Mit seinen kaum 1 cm großen Blüten fällt er jedoch kaum
auf. |
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| Wie kam aber das Blümchen zu seinem Namen? Wenn man die Blüte einmal umdreht, fällt einem die ungleichmäßige Verteilung der Kron- zu den grünen Kelchblättern auf. Unsere Vorfahren dachten sich dazu folgende Geschichte aus: |
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Die Schwiegermutter bekommt zwei Blättchen. Sie hat zwei
leibliche Töchter, die jeweils ein Kelchblatt besitzen. Die beiden
Stieftöchter müssen sich das letzte Blatt teilen. Gut beobachtet, oder? |
| Der Gundermann
wächst auf feuchten Wiesen und an Wegrändern und ist
keinesfalls selten. Er bevorzugt stickstoffreiche Böden und kann somit
auch als Zeigerpflanze genutzt werden. In früheren Jahrhunderten wurde er als Volksheilmittel gegen eitrige Wunden eingesetzt. Die Blätter wurden als Wildsalat genutzt, was wegen der Bitterstoffe und einiger giftiger Bestandteile nicht mehr ratsam ist. |
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Wiesen-Schlüsselblumen sind gesetzlich geschützt. Als Kalkanzeiger wächst sie allerdings nicht nur auf Wiesen, sondern kommt auch in Wäldern und an Waldrändern vor. Ebenfalls als Heilpflanze genutzt, boten die Blätter mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt einen ersten Wildsalat im Frühjahr. | |
| Die Zauneidechse kann man auf Trockenrasen oder anderen trockenen Standorten finden. Sie kann mehr als 20 Zentimeter groß werden und ernährt sich in der Hauptsache von Insekten und anderen Wirbellosen. | ![]() |
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